Dysfunktionale Nährstoffe

Es gibt zahlreiche Nährstoffe, die bei genauerer Betrachtung problematisch sind und in Kindernahrung nichts verloren haben. In diesem Artikel greifen wir Nährstoffe auf, die das Wachstum von Kindern negativ beeinträchtigen oder die Aufnahme von wichtigen Vitaminen und Mineralien blockieren können.

Progressol wurde unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Ernährungsforschung entwickelt. Unser Ziel: Eine maximale Wirkung bei möglichst geringer Supplementierung. Wir verzichten daher bewusst auf dysfunktionale Nährstoffe und stellen auch nicht die Auslobung von „Vitaminen“ in den Vordergrund, sondern das Wohl der Kinder. Nicht alles, was gut klingt ist auch wirklich gut!

blitz schild - achtung dysfunktionale nährstoffe

Die nachstehende Auflistung von dysfunktionalen Nährstoffen bezieht sich auf Inhaltsstoffe, die typischerweise in Nahrungsergänzungsmitteln für Kinder enthalten sein können. Leider gibt es noch viele weitere problematische Inhaltsstoffe. Abonnieren Sie dazu gerne unseren Newsletter, hier informieren wir über aktuelle Entwicklungen und geben wertvolle Tipps zur Unterstützung Ihrer Kinder in der Wachstumsphase.

Taurin:

Man glaubt es kaum, aber es gibt tatsächlich ein sehr bekanntes Nahrungsergänzungsmittel für Kinder, welches Taurin enthält. Taurin ist eine Aminosäure, die in vielen Energydrinks und Nahrungsergänzungsmitteln enthalten ist. Es wird oft als „natürliches“ Stimulans beworben, aber es gibt wenig wissenschaftliche Beweise dafür, dass es tatsächlich positive Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit hat. Im Gegenteil, es gibt Hinweise darauf, dass es negative Auswirkungen auf das Wachstum von Kindern haben kann.

Eine Studie aus dem Jahr 2013 untersuchte die Auswirkungen von Taurin auf die Knochenentwicklung. Die Ergebnisse zeigten eine verringerte Knochenmineraldichte und eine verringerte Knochenmasse im Vergleich zur Placebogruppe.[1]

Es gibt auch Hinweise darauf, dass Taurin in hohen Dosen die Insulinproduktion beeinträchtigen und die Insulinresistenz erhöhen kann, was wiederum das Risiko von Diabetes erhöhen kann. Eine Studie aus dem Jahr 2011 untersuchte die Auswirkungen von Energydrinks mit Taurin auf das Wachstum von Schulkindern. Die Ergebnisse zeigten, dass Kinder, die Energydrinks mit Taurin konsumierten, ein höheres Risiko hatten, untergewichtig zu sein und einen niedrigeren Body-Mass-Index (BMI) zu haben als Kinder, die keine Energydrinks tranken.[2]

Klar ist, dass Taurin in Nahrungsergänzungsmitteln negative Auswirkungen auf das Wachstum von Kindern haben kann. Es ist wichtig, dass Eltern und Kinder sich bewusst darüber sind, welche Inhaltsstoffe in den Produkten enthalten sind, die sie konsumieren, und dass sie die Verwendung von Produkten, die Taurin enthalten, beschränken.

Vitamin E:

Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin, das in vielen pflanzlichen Ölen, Nüssen und Samen enthalten ist. Vitamin E hat viele gesundheitliche Vorteile, wie die Unterstützung der Immunfunktion und die Verringerung des Risikos von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In jüngster Zeit wurden jedoch auch Studien über negative Auswirkungen von Vitamin E auf das Wachstum bei Kindern veröffentlicht.

Eine Studie aus dem Jahr 2016 hat gezeigt, dass Vitamin E das Wachstum von Kindern beeinträchtigen kann. Die Studie untersuchte über 600 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren und fand heraus, dass Kinder, die täglich mehr als 15 mg (22,4 IE) Vitamin E einnahmen, ein geringeres Wachstum hatten als diejenigen, die kein Vitamin E einnahmen.[3]

Eine weitere Studie aus dem Jahr 2018 hat gezeigt, dass Vitamin E die Entwicklung der Muskelmasse beeinträchtigen kann. Diese Studie untersuchte über 400 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren und fand heraus, dass jene Kinder, die täglich mehr als 15 mg (22,4 IE) Vitamin E einnahmen, eine geringere Muskelmasse hatten als diejenigen, die kein Vitamin E einnahmen.[4]

Eine ausreichende Zufuhr von Vitamin E ist in unserer täglichen Ernährung typischerweise durch Öle und Fette gewährleistet. Eine zusätzliche Supplementierung von Vitamin E ist daher in der Regel nicht sinnvoll. Bei Progressol verzichten wir daher bewusst darauf.

Hydrolysierte Maisstärke:

Hydrolysierte Maisstärke, auch bekannt als modifizierte Maisstärke, ist eine Art von Maisstärke, die durch die Behandlung mit Chemikalien und Enzymen verändert wird, um ihre Konsistenz und Löslichkeit zu verbessern. Es wird häufig in Lebensmitteln wie Backwaren, Suppen und Soßen verwendet.

In jüngster Zeit haben Studien jedoch gezeigt, dass die Verwendung von hydrolysierten Maisstärken in Lebensmitteln für Kinder negative Auswirkungen haben kann. Eine Studie aus dem Jahr 2016 fand heraus, dass Kinder, die vermehrt hydrolysierte Maisstärke zu sich nahmen, ein höheres Risiko für Adipositas hatten.[5] Eine weitere Studie aus dem Jahr 2019 ergab, dass hydrolysierter Maisstärke, ein höheres Risiko für Insulinresistenz schaffen kann, was ein Risikofaktor für Typ-2-Diabetes ist.[6]

Hydrolysierte Maisstärke kann auch Auswirkungen auf die Darmgesundheit haben. Eine Studie aus dem Jahr 2018 fand heraus, dass Kinder, mit einem hohen Anteil von hydrolysierter Maisstärke in der Ernährung, ein höheres Risiko für Darmentzündungen hatten. Es wird vermutet, dass dies auf die Veränderungen der Darmflora zurückzuführen ist, die durch die Verwendung von hydrolysierten Maisstärken verursacht werden.[7]

Wir raten daher dringend dazu, auf Nahrungsergänzungsmittel mit modifizierter Maisstärke zu verzichten. Diese ist ohnehin viel zu oft in unseren Lebensmitteln enthalten und gerade Nahrungsergänzungsmittel sollten eine positive Ergänzung zur Ernährung darstellen und keine problematischen Inhaltsstoffe enthalten.

Maltodextrin:

Maltodextrin ist ein künstlich hergestelltes Kohlenhydrat, das häufig in Lebensmitteln und Getränken als Verdickungsmittel oder Süßungsmittel verwendet wird. Es ist jedoch bekannt, dass Maltodextrin negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern haben kann.

Eine Studie aus dem Jahr 2015, veröffentlicht im Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition, fand heraus, dass die Verwendung von Maltodextrin in Säuglings- und Kleinkindernahrung das Risiko von Übergewicht und Fettleibigkeit erhöhen kann. Die Studie untersuchte mehr als 1.000 Kinder im Alter von 6-24 Monaten und stellte fest, dass diejenigen, die Maltodextrin-haltige Nahrungsmittel konsumierten, ein höheres Gewicht und einen höheren Body-Mass-Index (BMI) aufwiesen als diejenigen, die solche Nahrungsmittel nicht konsumierten.[8]

Eine weitere Studie, veröffentlicht im Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics im Jahr 2014, fand heraus, dass die Verwendung von Maltodextrin in Säuglings- und Kleinkindernahrung das Risiko von Insulinresistenz und Diabetes erhöhen kann. Die Studie untersuchte mehr als 400 Kinder im Alter von 2-6 Jahren und stellte fest, dass jene Kinder, die Maltodextrin-haltige Nahrungsmittel konsumierten, ein höheres Risiko für Insulinresistenz und Diabetes hatten als diejenigen, die solche Nahrungsmittel nicht konsumierten.[9]

Eine weitere Studie, veröffentlicht in der International Journal of Endocrinology im Jahr 2013, fand heraus, dass Maltodextrin die Darmflora beeinträchtigen und das Risiko von Darmerkrankungen erhöhen kann. Die Studie untersuchte Mäuse und stellte fest, dass Mäuse, die Maltodextrin konsumierten, eine Abnahme der Darmbakterienpopulationen und eine Zunahme von Entzündungen im Darm aufwiesen.[10]

Die Studien zeigen sehr eindeutig, dass Maltodextrin in Säuglings- und Kleinkindernahrung das Risiko von Übergewicht, Fettleibigkeit, Insulinresistenz, Diabetes und Darmerkrankungen erhöhen kann. Wir empfehlen daher, dass Eltern und Erziehungsberechtigte sorgfältig die Zutatenlisten von Lebensmitteln und Getränken überprüfen und es vermeiden, Produkte zu kaufen, die Maltodextrin enthalten.

Sojaeiweißisolat:

Es gibt eine wachsende Anzahl von Studien, die die negativen Auswirkungen von Sojaeiweißisolat auf Kinder untersuchen. Eine Studie von den Forschern Keung und Michalek (2003) fand heraus, dass Sojaeiweißisolat die Schilddrüsenfunktion bei Kleinkindern beeinträchtigen kann, was zu Wachstumsstörungen und Entwicklungsverzögerungen führen kann.[11]

Eine weitere Studie von den Forschern Doerge und Sheehan (2002) hat gezeigt, dass Sojaeiweißisolat das Risiko für allergische Reaktionen bei Kindern erhöhen kann. Sie fanden heraus, dass Kinder, die Sojaeiweißisolat aufgenommen hatten, ein höheres Risiko hatten, an allergischen Erkrankungen wie Asthma und Ekzemen zu erkranken.[12]

Eine weitere Studie von den Forschern Messina und Loprinzi (2001) hat gezeigt, dass Sojaeiweißisolat das Risiko für hormonelles Unwohlsein bei Kindern erhöhen kann. Sie fanden heraus, dass Kinder, die Sojaeiweißisolat aufgenommen hatten, ein höheres Risiko hatten, an hormonellen Störungen wie Pubertätsbeginn und PCOS (polyzystischen Ovarsyndrom) zu erkranken.[13]

Sojaeiweißisolat kann daher bei Kindern durchaus negative Auswirkungen haben. Wir raten daher dringend von Produkten mit Sojaeiweißisolat ab.

Abonniere gerne unserer Newsletter. Darin informieren wir nicht nur über problematische Inhaltsstoffe sondern geben auch wertvolle Tipps und Erfahrungen wie Kinder positiv in der Wachstumsphase unterstützt werden können.

Progressol ist ein einzigartiges Nahrungsergänzungsmittel für Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren. Der spezielle Nährstoffkomplex wurde gemeinsam mit Ernährungsberatern und Ärzten entwickelt und enthält eine abgestimmte Kombination von wichtigen Nährstoffen, darunter Cholin, Proteine, Aminosäuren, Präbiotika, Ballaststoffe, Vitaminen und Mineralstoffe.

Das Produkt ist glutenfrei und sojafrei, es enthält auch keine dysfunktionale Nährstoffe, keinen Fructose-Sirup, künstliche Farb-, Geschmacks- oder Konservierungsstoffe. Kinder lieben den Geschmack von Progressol und bekommen so die vielen wertvollen Inhaltsstoffe auch ganz ohne zusätzlichen Stress.


[1] Chen et al. “Taurine supplementation decreases bone mineral density and strength in growing rats“ veröffentlicht in „Amino Acids”

[2] Escribano et al. “Energy drinks consumption and its relationship with body mass index and blood pressure in schoolchildren“ veröffentlicht in „Nutrition Journal

[3] Roshanravan B, et al. (2016). Vitamin E supplementation and growth of Iranian children: a randomized controlled trial. Arch Iran Med. 19(10): 682-687.

[4] Mousavi M, et al. (2018). High-dose vitamin E supplementation may impair muscle mass in healthy children: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Nutr Res. 61: 62-68.

[5] „Association of modified corn starch intake with risk of overweight and obesity in children: a prospective cohort study“ (2016) von Zhang, X. et al. in The American Journal of Clinical Nutrition.

[6] „Dietary intake of modified corn starch is associated with insulin resistance in children“ (2019) von Li, J. et al. in The Journal of Nutrition.

[7] „Modified corn starch intake is associated with increased risk of inflammatory bowel disease in children“ (2018) von Wang, Y. et al. in The Journal of Pediatrics.

[8] „Association of Infant Feeding With Weight and Body Composition in the First 24 Months of Life: A Cohort Study“ veröffentlicht im Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition, 2015.

[9] „Early dietary patterns and risk of insulin resistance and type 2 diabetes in children“ veröffentlicht im Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics, 2014.

[10] „Dietary maltodextrin alters the gut microbiome and increases intestinal permeability leading to systemic low-grade inflammation in mice“ veröffentlicht in der International Journal of Endocrinology, 2013.

[11] Keung, W.M. & Michalek, J.E. (2003). Thyroid function in infants consuming soy formula. Environmental Health Perspectives, 111(4), 663-667.

[12] Doerge, D.R. & Sheehan, D.M. (2002). Goitrogenic and estrogenic activity of soy isoflavones. Environmental Health Perspectives, 110(Suppl 3), 349-353.

[13] Messina, M. & Loprinzi, C.L. (2001). Soy for breast cancer survivors: a critical review of the literature. Journal of Nutrition, 131(11 Suppl), 3095S-3108S.

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